Mit dem neuesten Release führen wir ein Feature ein, das speziell auf die Anforderungen großer Teams und komplexer Organisationsstrukturen ausgelegt ist: das Rollenmanagement.

Dieses neue Feature ist kein technisches Gimmick, sondern eine gezielte Antwort auf ein reales Problem vieler Enterprise-Kunden. Große Unternehmen arbeiten mit diversen Nutzergruppen, die unterschiedliche Aufgaben im Backend wahrnehmen. Diese Nutzer benötigen jeweils abgestufte Zugriffsrechte, um effizient arbeiten zu können, ohne die Übersicht zu verlieren oder sich versehentlich in kritische Konfigurationen anderer Bereiche einzumischen. Genau hier setzt das Rollenmanagement an.

Mit dem neuen Rollenmanagement können Verantwortlichkeiten klar getrennt und Benutzerrechte individuell angepasst werden. Die Funktionsweise ist denkbar logisch und doch so mächtig, dass sie den Alltag großer Teams massiv vereinfacht. Administratoren können nun explizit festlegen, wer auf welchen Teil des Backends Zugriff erhält. So können technische Teams auf Entwicklung und Integration fokussiert bleiben, während Marketing-Verantwortliche tief in die Suchoptimierung und das Merchandising einsteigen – ohne sich gegenseitig in die Quere zu kommen.

Das Rollenmanagement unterscheidet zwei zentrale Rollenmodelle: Die technische Entwicklerrollen und die operative Marketingrollen. Beide Rollen verfügen über dedizierte Zugriffsmöglichkeiten, die exakt auf die täglichen Aufgabenbereiche dieser Nutzergruppen abgestimmt sind.

Entwickler Rolle mit Fokus auf Integration und Konfiguration

Für Entwickler, die sich um die technische Integration der Suche kümmern, ist Zugriff auf den Integration- und den Configuration-Tab essenziell. Diese Bereiche bieten ihnen die volle Kontrolle über das technische Setup der Suchfunktion.

Im Integration-Tab können die API-Verbindung sowie das zugrunde liegende Schema verwaltet werden. Hier geschieht die Anbindung an das bestehende System des Kunden, zuverlässig, flexibel und nachvollziehbar dokumentiert.

Der Configuration-Tab ermöglicht eine tiefgehende Feinjustierung der Suchlogik. Globale Relevanzeinstellungen legen fest, wie Suchergebnisse priorisiert werden. Die Standard-Sortierung sorgt für konsistente Nutzererfahrungen, während globale Boost-und-Bury-Funktionen erlauben, bestimmte Ergebnisse gezielt zu fördern oder zurückzustellen. Ebenso können hier durchsuchbare Felder definiert, die Toleranz gegenüber Tippfehlern angepasst und alle Einstellungen rund um die Infix-Suche vorgenommen werden. Darüber hinaus lassen sich im Configuration-Bereich Varianten anlegen. Auch die Suggest-Funktion ist hier konfigurierbar: Welche Felder sollen bei der automatischen Vervollständigung berücksichtigt werden? Sollen Produkte, Content, Marken oder Kategorien erscheinen? All diese Fragen finden in der Suggest-Konfiguration präzise Antworten.

Mit diesem Setup erhalten Entwickler alle Werkzeuge, die sie benötigen, um eine performante, reaktionsschnelle und kontextsensitive Suche zu implementieren, ohne sich mit operativen oder marketinggetriebenen Anforderungen befassen zu müssen.

Marketingverantwortliche mit Fokus auf Insights und Merchandising

Während techniknahe Teams sich auf Infrastruktur und Logik konzentrieren, ist es für das Marketing entscheidend, die Performance der Suche im Tagesgeschäft zu analysieren und aktiv zu beeinflussen. Für diese Aufgaben wurde der Zugriff auf den Operations-Tab optimiert.

Im Explore- und Insight-Modus können Marketingverantwortliche tiefe Einblicke in das Nutzerverhalten gewinnen. Welche Suchbegriffe dominieren? Welche Suchanfragen führen zu keinen Ergebnissen? Wie verteilt sich das Suchverhalten über verschiedene Tageszeiten und wie oft wird welches Produkt gesucht und gekauft? Diese Daten bilden das Fundament für fundierte Entscheidungen im Suchmanagement.

Ein weiteres mächtiges Werkzeug ist das Synonym-Management. Hier können relevante Begriffe miteinander verknüpft werden, um das Verständnis der Suchmaschine zu verbessern und die Ergebnisse für den Nutzer relevanter zu gestalten. So wird aus einem technischen Suchsystem eine lernende, intuitive Schnittstelle zwischen Nutzer und Produktwelt.

Das Highlight für Marketing-Teams ist jedoch der Zugang zum Merchandising-Bereich. Hier werden Suchergebnisse aktiv gesteuert. Overrides ermöglichen es, festzulegen, welche Produkte bei bestimmten Suchanfragen oder auf Kategorieseiten vorrangig angezeigt werden. Redirects leiten spezifische Anfragen gezielt auf optimierte Landingpages weiter. Promotions und Teaser lassen sich gezielt in Suchergebnisse einfügen, um aktuelle Kampagnen sichtbar zu machen.

Besonders erwähnenswert ist die Drag-and-Drop-Funktion, mit der Produkte manuell innerhalb der Suchergebnisse verschoben und gepinnt werden können. Dieses visuelle Interface erlaubt ein einfaches und zugleich extrem präzises Feintuning einzelner Ergebnisseiten, ganz ohne technische Hürden.

All diese Maßnahmen tragen dazu bei, die Suche nicht nur als Informationssystem, sondern als aktiven Umsatzkanal zu begreifen. Die Grenze zwischen Produktpräsentation, Kampagnenmanagement und Nutzerführung verschwimmt – zugunsten einer optimierten Customer Journey.

Wer profitiert vom neuen Rollenmanagement?

Die Zielgruppe dieses Features sind klar strukturierte Unternehmen mit mehreren Nutzergruppen, die sich die Verwaltung des Onsite-Suchbackends teilen. Besonders Enterprise-Kunden mit komplexen Hierarchien und arbeitsteiligen Teams gewinnen durch das neue Rollenmanagement erheblich an Kontrolle, Sicherheit und Effizienz.

Technische Teams können sich voll und ganz auf ihre Kernaufgaben konzentrieren, ohne durch versehentliche Änderungen im Frontend-Design oder im Merchandising gestört zu werden. Gleichzeitig erhalten Marketingverantwortliche die Möglichkeit, selbstständig zu agieren, ohne Rücksprache mit Entwicklern halten zu müssen oder auf deren Unterstützung angewiesen zu sein.

Diese klare Arbeitsteilung reduziert Reibungsverluste, beschleunigt Entscheidungsprozesse und minimiert Risiken durch Fehlkonfigurationen. Statt auf gegenseitige Abstimmung und langwierige Freigabeschleifen angewiesen zu sein, kann jede Rolle in ihrem Kompetenzbereich selbstbestimmt handeln.

Auch die Sicherheitsaspekte sind nicht zu unterschätzen. Mit individuell konfigurierbaren Rollen sinkt das Risiko, dass sensible oder geschäftskritische Konfigurationen versehentlich verändert werden. Das Rollenmanagement schafft so eine robuste Grundlage für Compliance, Datenschutz und betriebliche Sorgfaltspflicht.

Ein Schritt in Richtung skalierbare Suchintelligenz

Mit dem neuen Rollenmanagement macht BatteryIncluded einen weiteren großen Schritt in Richtung Enterprise. Die Kombination aus technischer Präzision und operativer Flexibilität erlaubt es Unternehmen, ihre Suchstrategie auf das nächste Level zu heben. Gleichzeitig wird das tägliche Arbeiten im Backend deutlich komfortabler, transparenter und sicherer.

Der Rollout dieses Features zeigt, wie sehr BatteryIncluded auf die Anforderungen echter Kunden hört. Statt sich auf allgemeine Funktionalitäten zu beschränken, entwickeln wir gezielt Lösungen, die den Alltag großer Organisationen spürbar verbessern. Und das nicht als Option oder Add-on, sondern als integraler Bestandteil unseres Produkts.

Fazit

Mit dem neuen Rollenmanagement-Feature bietet BatteryIncluded ein Werkzeug, das weit über klassische Rechteverwaltung hinausgeht. Es ist Ausdruck eines tiefen Verständnisses für die Herausforderungen großer Unternehmen, die auf skalierbare, sichere und effiziente OnSite-Suchlösungen angewiesen sind.

Ob Entwickler oder Marketer – jede Rolle erhält genau die Werkzeuge, die sie benötigt. Der klare Fokus auf Benutzerfreundlichkeit, Transparenz und Trennung der Zuständigkeiten macht das Rollenmanagement zu einem unverzichtbaren Bestandteil moderner Sucharchitektur.

Wer heute mit mehreren Teams an einer digitalen Suche arbeitet, kommt an klaren Zuständigkeiten nicht vorbei. BatteryIncluded liefert die passende Antwort – nicht als Kompromisslösung, sondern als durchdachtes, leistungsfähiges und zukunftssicheres Feature.

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